6.Lauf Dresdner Sprint-OL Serie

24.Juni 2017

Einmal im Jahr ist es soweit: Dann feiert sich die gesamte Neustadt zusammen mit zahlreichen Gästen selbst. Wenige Tage nach diesem alljährlichen bunten, internationalen Festival, fand in diesem Jahr in eben jenem Viertel der 6.Lauf zur Dresdner Sprint-OL Serie 2017 statt.

Wenn man seit vielen Jahren in einem der Viertel wohnt, in dem man schon mal kurzfristig zwischen mehreren Sprachen wechselt, wo aber gleichzeitig ein reger Austausch zwischen den unterschiedlichsten Kulturen besteht, dann ist es wohl verständlich, wenn man gern nach Hause kommt. Am vergangenen Wochenende pilgerten wohl mehr als 100000 Menschen in die Dresdner Neustadt, um die bunte Atmosphäre und die zahlreichen Darbietungen und Angebote zu genießen. Im nördlichen Teil davon befindet sich der Alaunpark, in dem auch Konzerte stattfanden. Die meisten Besucher trafen sich dort aber mit Freunden oder erholten sich einfach von den Strapazen vom Fest.

Am Brunnen oberhalb des Alaunparks begann und endete am vergangenen Mittwoch der 6.Lauf zur Dresdener Sprint-OL Serie. Das Thermometer war trotz der Startzeiten nach 17 Uhr gefühlt jenseits von 30 Grad gestiegen. Mehr als 125 Orientierungsläufer, darunter auch einige Neulinge, hatten den Weg in die Dresdner Neustadt gefunden. Mit der Maßgabe maximal 20 Posten für 2 Bahnen zur Verfügung zu haben, ging es in diesem Jahr einmal mehr um das Thema Routenwahl. Nach kurzen Verbindungen folgte alsbald ein langer Schlag direkt in den kühleren Prießnitzgrund, bevor es wieder zurückging.

Die schnellsten Zeiten bei den Damen und Herren setzten Ellen Klüser (USV TU Dresden) und Matthias Kretzschmar (Post SV Dresden). Die Nachwuchsbahnen gewannen Hanne Kaufmann und Vincent Kunckel (beide USV TU Dresden). Beim inzwischen 10. von mir ausgerichteten Sprint gab es in diesem Jahr mal wieder ein Novum. Nachdem die letzten Aufnahmen und Testläufe am Montag erfolgten, wurde in der Zwischenzeit auf einer Route südlich des Postens 9 ein Bauzaun mit Kran aufgestellt, so dass diese leider nicht mehr zur Verfügung stand. Beim Setzen der Posten 1h vor dem Start wurde diese Route nicht noch einmal überprüft.

Einige Läufer monierten dies im Ziel, was nachvollziehbar ist. Bei einem kostenlosen Wettkampf, wie der Dresdner Sprint-OL Serie, muss man aus meiner Sicht mit so einem möglichen Problem aber leben. Letztendlich bestand das Organisationsteam des Wettkampfes aus 2 Personen.

Unabhängig davon waren die meisten Teilnehmer wohl aber mit dem Wettkampf sehr zufrieden und freuten sich, mal wieder ein paar neue Ecken von Dresden kennengelernt zu haben.

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