Zielsetzungen

13. Mai 2017

Die aktuelle OL-Saison nimmt gerade erst so richtig Fahrt auf. Nach den Deutschen Meisterschaften über die Sprint- und Mitteldistanz folgen unter anderem die Hochschulmeisterschaften sowie der 24h-OL und das Deutsche Turnfest in Berlin. Daher gilt es auch in diesem Jahr die Kräfte zu bündeln.

Betrachtet man die aktuelle Saison aus Pressesicht von orientierungslauf.de, so geht es gerade erst richtig los. Im Mai kommt traditionell ein Wettkampfblock nach dem nächsten bevor es dann langsam Richtung große Ferien und die Zeit der Mehrtageläufe geht.

Im Hintergrund arbeitet das Presseteam schon seit mehreren Wochen auf Hochtouren, was nicht zuletzt an den zahlreichen Beiträgen in den unterschiedlichsten Medien und auf der Homepage zu sehen ist. Auch die Bilderdatenbank wird aktuell sehr intensiv genutzt. Entgegen der vergangenen Jahre haben sich Fred und ich bewusst entschieden, im Mai ein paar Schritte kürzer zu treten, um auch selbst mal wieder diesen schönen Monat genießen zu dürfen. Folglich werden wir beide nicht vom ersten Weltcup Ende Mai in Finnland live berichten. Trotzdem hoffen wir natürlich, dass durch die Absprachen mit den Verantwortlichen vor Ort entsprechende Artikel auf orientierungslauf.de zu finden sind.

Zwischen all dem ehrenamtlichen Engagement und den beruflichen und privaten Pflichten ist es aus meiner Sicht wichtig sich eigene Ziele zu setzen und das Genießen nicht zu vergessen. So hatte ich schon im vergangenen Jahr mit der Deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz als Zielstellung geliebäugelt. Aufgrund einer Verletzung im Vorfeld kam dabei allerdings nicht der Spaß auf, der einen schönen Lauf definiert. So gab es in diesem Jahr einen neuen Anlauf irgendwie eine möglichst optimale Abstimmung zwischen Privatleben, Arbeit und Sport zu finden, um dann so fit wie möglich zur DM in Dippoldiswalde am Start zu stehen und die kommenden 40 Minuten zu genießen.

Der Weg dorthin führte über die Radebeuler Saisoneröffnung Mitte März, den Bundesranglistenlauf über die Mitteldistanz Anfang April in Märkisch/Buchholz, einen alternativen Trainings- und Entspannungsblock auf Mallorca Mitte April, die Sächsisch-Böhmischen Orientierungslauftage unweit von Zittau Mitte April sowie den Mehrtagelauf inklusive Deutscher Meisterschaft über die Sprintdistanz in Regensburg Ende April/Anfang Mai. Relativ schnell wurde dabei klar, dass die Grundlage für 40 Minuten Laufen da ist. So fehlten nur die Geschwindigkeit und das technische Verständnis bei eigener maximaler Geschwindigkeit die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätestens nach einer richtig harten Arbeitswoche im Vorfeld des 3-Tage-OLs in Regensburg in Verbindung mit einem kleinen Infekt und einer nahezu fehlerfreien Mitteldistanz wurde klar, dass auch der technische Parameter stimmt.

So ging es entspannt und zielstrebig am 6. Mai zur Deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz nach Dippoldiswalde. Der größte Teil des Wettkampfes war ein Genuss. Nach einem schwammigen Einstieg hatte ich das Gefühl immer die richtige Technik für die jeweilige Aufgabe ohne Zeitverlust parat zu haben. Richtig weh tat es allerdings auf einem schnelleren Teilstück zwischendurch und auf einigen schnellen Passagen am Schluss. Letztendlich sprangen als Belohnung auch noch der knappe Sieg und damit der Titel in der H35 heraus.

Aus Sicht des Orientierungslaufes heißt es nun erstmal entspannen, dann bei der Pressearbeit wieder nach vorne zu ziehen und vielleicht als Sportler noch ein Ziel für das Ende des Jahres zu definieren – mal schauen.

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(Fotograf Posten: Fred Härtelt)