Saisonabschluss und Vorausschau

22.Oktober 2017

Wunderschön sonnige Tage rundeten am vergangenen Wochenende im Harz eine intensive Saison im Orientierungssport ab. Zur zweiten Saisonhälfte 2017 wurden relativ wenige Wettkämpfe bestritten. Im Vordergrund standen organisatorische Aufgaben. In den nächsten Wochen wird die kommende Saison vorbereitet.

Der zweite Abschnitt dieses Jahres kann aus Sportlersicht als relativ überschaubar beschrieben werden. Die hohe zeitliche Investition in den Orientierungssport im ersten Halbjahr war der wesentliche Grund dafür. Letztendlich ist der Orientierungssport nach wie vor ein Hobby für Fred und mich.

Beim Durchstöbern des tschechischen Wettkampfkalenders entdeckte ich Ende Juli kurzfristig einen 3-Etappen-OL im böhmischen Paradies, bei dem noch bis zum Wettkampftermin im August gemeldet werden konnte. Der Rest war dann wie erwartet – anspruchsvolle Bahnlegung, gutes Essen und Trinken und sehr gute Karten im tschechischen Sandsteingebiet.

Bei den nationalen Wettkämpfen in Deutschland bei Burkau und Eberswalde war dann das Erlebnis OL nicht so wie erhofft. Auf der einen Seite fehlte im September die gewohnte körperliche Fitness, auf der anderen Seite bereiteten mir die Karten zur DM-Staffel/DBK-Mannschaft und zur DM-Langdistanz/zum Deutschland-Cup einige Probleme. Mit den gelernten Algorithmen konnte zur Deutschen Meisterschaft über die Langdistanz wenigstens noch ein vernünftiges Ergebnis erzielt werden. Nachdem die ersten 6 Posten richtig daneben gingen, wurde es nach einem kompletten innerlichen Neustart noch ein vernünftiger Lauf mit einem vierten Platz.

Am vergangenen Wochenende ging es dann zum Harz-MTBO Richtung Gernrode. Gekennzeichnet waren die sonnigen Tage mit typischer Herbststimmung durch eine entspannte Ausfahrt sowie einen eher ruhigen Wettkampf mit dem Fokus auf das Erlebnis MTBO. Demnächst werden dann die Skiroller wieder häufiger genutzt, damit die Wintersaison auch ein wenig Freude macht.

Bezüglich der organisatorischen Aufgaben wurden zuletzt erstmal die ungeliebten Arbeiten durchgeführt. So wurde die Präsenz des Orientierungssports auf der Seite des Deutschen Turner-Bundes parallel zum Weltcup in der Schweiz komplett aktualisiert. Im Hintergrund wird gerade intensiv an den Themen Homepage und Bezeichnung gearbeitet. Viele weitere kleinere Arbeiten kosten aktuell Zeit, sorgen aber auch dafür, dass wir im kommenden Jahr als Team Öffentlichkeitsarbeit noch ein wenig besser aufgestellt sind.

Für Fred und mich war in diesem Jahr der Weltcup in Grindelwald der Saisonabschluss. Eine beeindruckende Landschaft, fordernde Wettkämpfe sowie die umfassende schweizer Gastfreundschaft konnten wir dort genießen. Aufgrund des Zeitplanes blieb zwischendurch sogar ein wenig Luft die Gegend zu erkunden.

Im Nachgang der Wettkämpfe wurde die Zeit noch für sportliche Aktivitäten, Analysen und die Aufarbeitung der Saison genutzt. Dabei fiel meine Entscheidung, auch noch ein weiteres Jahr für den Orientierungssport in Deutschland zur Verfügung zu stehen und zu versuchen gemeinsam ein Stück voran zu kommen.

Im Winter müssen aber noch einige weitere Themen geklärt werden. Ein Punkt ist unter anderem ein sinnvoller Ansatz beim Thema nachhaltige Mobilität. Der zusätzliche Start für einen Verein aus Sachsen ist mit dem Hintergrund der Teilnahme bei einer Sächsischen Meisterschaft ein weiterer Punkt auf der Agenda.

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