Was sind die Gefahren beim OL?

Orientierungsläufe finden in der Regel im Wald statt. Wettkämpfe in Park- oder Stadtgebieten sind inzwischen aber auch weit verbreitet Es ergeben sich die Gefahren, die bei der zügigen Bewegung im Gelände oder Stadtgebiet auftreten können. Schwere Verletzungen beim Laufen sind selten. Eine gewisse Grundfitness in Abhängigkeit der Länge der jeweiligen Bahn ist Voraussetzung. Die meisten Verletzungen treten in Zusammenhang mit den Bändern im Fuss auf (z.B. Umknicken). Diese werden speziell beim vielen Querfeldeinlaufen sehr stark beansprucht. Durch gezieltes Training, Spezialschuhe oder das Tapen können aber auch diese Verletzungsmöglichkeiten minimiert werden.

Eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle geht von Zecken (Holzböcken) aus. Diese können FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) oder Borreliose übertragen. Eine Impfung ist nur gegen FSME möglich. Nähere Informationen zu den Gefährdungsgebieten durch FSME werden jährlich in einer Verbreitungskarte vom Robert Koch-Institut herausgegeben.

Gegen Borreliose gibt es keine vorbeugende Impfung. Borreliose kann laut dem grünen Kreuz in ganz Deutschland durch einen Zeckenbiss erworben werden. Mögliche negative Auswirkungen können aber nach dem Erkennen der Infektion bekämpft werden.

Das bedeutet aber nicht, dass jeder Zeckenbiss auch gleichzeitig FSME oder Borreliose verursachen muss!

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