Zweimal quer durch die Republik

14. September 2009

1300 Kilometer ging es an diesem Wochenende quer durch die Republik - vom tiefsten Osten Deutschlands bis in den tiefsten Westen. Die deutsche Staffelmeisterschaft im saarländischen Kirkel stand auf dem Programm.

ZieleinlaufEin Potsdamer Team machte sich auf den Weg, mit dem OL Land und Leute kennenzulernen. Und auch dieses Mal hatte es sich trotz der langen Anreise gelohnt. Zum Potsdamer Team gehörten Norby, Karsten und ich. Kaum in Kirkel am frühen Samstag angekommen, machten wir auch gleich mit der gastfreundlichen, einheimischen Bevölkerung Bekanntschaft. Überhaupt fühlte man sich in der Region über das gesamte Wochenende immer sehr wohl und willkommen.

Im Blickpunkt sollte aus sportlicher Sicht aber vor allem die deutsche Staffelmeisterschaft stehen. Ein Top Ten Ergebnis, ähnlich wie bei der Karte DM-Staffel 2009Mannschaftsmeisterschaft, war das erhoffte Ziel. Dass das in diesem Gelände sehr schwer werden würde, zeigten aber schon die Bahndaten - knapp 400 Höhenmeter auf knapp 7,5km. Und das war wohl der Knackpunkt, an dem auch einige Favoriten scheiterten. Auf der Startstrecke konnte ich noch die Platzierung unter den Top Ten halten, auch wenn der Rückstand schon erheblich war. Bei Norby ging an diesem Tag wohl alles schief was hätte schief gehen können. Karsten konnte auf der letzten Runde noch ein wenig Schadensbegrenzung betreiben. Die Analyse danach war zwar sehr ernüchternd. Am Abend war die Enttäuschung dann aber schon wieder vergessen.

Karte BRL- und WeltranglistenlaufNicht ganz so steil wie am Samstag, dafür aber nicht minder läuferisch und technisch anspruchsvoll, war der Bundesranglistenlauf über die verkürzte Langdistanz am Sonntag. Nicht wenige Posten hingen direkt unter oder oberhalb eines Felsenpfades, der sich durch viele Teile der Karte zog. Diesen in der vollen Laufgeschwindigkeit von echten Felsen zu unterscheiden war allerdings nicht einfach. Es war dann doch schon recht erstaunlich zu sehen, wie viel Zeit man durch die falsche Mikroroutenwahl verlieren kann. Der Spaßfaktor in einem landschaftlich schönen Gelände kam allerdings nicht zu kurz. Das Fazit des Wochenendes fällt daher für alle auch sehr positiv aus. Schöne Gegend und schönes Gelände, auch wenn es teilweise doch sehr steil war.

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